Kapitel 3
 
Magnetismus
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Aktion 3
Aktion 4




Aktion 2: Die Erde ist ein großer Magnet – Magnete stoßen sich ab und ziehen sich an

Kategorie: Magnetismus

Zielgruppe: Kinder von 4 bis 6 Jahren

Ziel: Erfahren und Erkennen, dass Magnete vom Nord- und Südpol der Erde angezogen werden

Wo: Gruppenraum,

Forscherlabor, Nebenraum

Wie lange: ca. 40 Min.

Was: Durch gezielten Einsatz mit Magneten erfahren und erkennen die Kinder, dass die Erde ein großer Magnet ist.

Vorbereitung:

Material:

Globus, Kompasse, Magnete beklebt mit einem Eisbär auf dem Nordpol und einem Pinguin auf dem Südpol (s. Bild 1) Plakat „Weltkugel mit Kennzeichnung des Nordpols und des Südpols“ (s. Bild 2), Geschichte von – „Elmar, dem kleinen Eisbär und Pauline, der kleinen Pinguindame“ ( s. Anhang)

 

Schritte:

Die Kinder berichten kurz von den Ergebnissen der 1. Aktion

Die Erzieherin stellt einen Globus in die Mitte der Runde, die Kinder schauen sich den Globus an und erzählen.

Gemeinsam bestimmen sie den Nord- und Südpol und überlegen, welche Tiere am Nord- und welche Tiere am Südpol leben.

Zusätzlich zeigt die Erzieherin den Kindern das Plakat mit den Tieren an den verschiedenen Polen und stellt eine Verbindung zum Namen der Pole der Magnete her.

Nun wird den Kindern die Geschichte von den „Eisbären und Pinguinen“ erzählt.

Im Anschluss bekommen sie die beklebten Magnete, die Kinder probieren aus, welche Pole sich anziehen und welche Pole sich abstoßen.

Die Erzieherin fasst die Ergebnisse zusammen, die Kinder können im Anschluss mit den Materialien frei experimentieren.

Anmerkungen:

Die Kinder können an den folgenden Tagen mit den Materialien  im Freispiel experimentieren.

Aus der Geschichte könnte ein Rollenspiel entwickelt werden.

 

Naturwissenschaftliche Erklärung:

Die Erde ist ein riesiger Magnet- und darum zeigen Magnete auch immer in die gleiche Richtung, wenn sie sich frei drehen können.

Mögliche Variationen:

Die Geschichte könnte auch zu Beginn erzählt werden. Anschließend können die Kinder Vermutungen anstellen. Inhalte werden abschließend erarbeitet.

Achtung:

Auch ganz junge Kinder verstehen die den Zusammenhang mit Hilfe der Geschichte.

Mädchen und Jungen waren gleich am Angebot interessiert.

Quellen:

Ardley, Neill: Spannende Experimente aus Natur und Technik. Bindlach 1998

Lichtenberg, J: Löwenzahn Neues aus Technik und Umwelt. München 2002

 

 


Anhang

 

 

Die Geschichte von Elmar, dem kleinen Eisbär und Pauline, der kleinen Pinguindame

 

 

Elmar der kleine Eisbär lebte einst am Nordpol. Dort wo er wohnte lebten noch viele andere Eisbären, aber oft gab es großen Streit zwischen ihnen. So stritten sie sich ständig, entweder um ihr Spielzeug  oder um ihr Essen. Einmal war es schon sehr spät und Elmar, der kleine Eisbär wollte einen Schlafplatz suchen, weil er sehr müde war. Er wurde plötzlich von einem anderen Eisbären angegriffen. Es kam zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Tieren.

 

Nach einigen Monaten hatte Elmar genug von der vielen Streiterei. Er beschloss, den Nordpol zu verlassen, um sich auf eine Weltreise zu begeben. Auf seinem Weg durch die weite Welt begegnete er vielen Tieren, die er noch nie gesehen hatte. Eigentlich fühlte er sich bei einigen Tieren sehr wohl, trotzdem blieb er nur kurze Zeit bei ihnen. Er machte sich wieder auf den Weg, da er beschlossen hatte, bis ans andere Ende der Welt zu gehen.

 

Zur selben Zeit wohnte am anderen Ende der Erdkugel, also am Südpol, eine kleine Pinguindame mit Namen Pauline. Auch Pauline war sehr traurig und einsam, weil sie keine Freunde hatte. Sie fühlte sich von allen verlassen, keiner hatte sie mehr so richtig lieb. Selbst ihr alter Freund, Pinguin Pit hatte sie nicht mehr lieb. So beschloss auch Pauline, sich auf den Weg zu machen, um neue Freunde zu finden.

 

Irgendwo auf der Erdkugel trafen sich dann Pauline und Elmar. Sie wurden ganz gute Freunde und wollten immer zusammen bleiben.

 

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